|
Schokolade setzt Endorphine frei, die bekanntlich glücklich machen sollen. Warum dann nicht einen Ausflug nach Phillip Island in der Chocolate Factory "Panny’s Amazing World of Chocolate“ beginnen? Denn Phillip Island hat mehr zu bieten als nur Pinguine. In der interaktiven Schokofabrik wird nicht nur gelehrt, sondern auch zubereitet, gekostet und gespielt – alles mit "homemade“ Schokolade natürlich. Suchtpotential garantiert.
Deutsche in Melbourne konnte der Chocolate Factory nicht widerstehen. Erfahren Sie, was Sie dort erwartet ...
Schokolade soweit das Auge reicht - Hier schlagen Naschkatzen-Herzen höher
Naschkatzen aufgepasst! Die Chocolate Factory "Panny’s Amazing World of Chocolate“ lädt täglich Schokoholiker aus aller Welt zum Kosten ein. Hier wird Schokolade noch selbst gemacht und das ganz traditionell und mit viel Liebe. Genauso schmeckt die Schokolade auch, das kann man gleich testen, denn direkt beim Eintritt gibt es den ersten köstlichen Begrüßungstrüffel, welchen sich große und kleine Besucher und Besucherinnen im Mund zergehen lassen können.
Angekommen dreht sich erst einmal alles rund um den Herstellungsprozess von Schokolade. Von der einstigen Schokobohne bis zum fertigen Schokoladenriegel - hier erfährt der Besucher alles, was er wissen muß. Die klassischen Maschinen der Schokoherstellung können nicht nur bewundert, sondern auch gleich selbst bedient werden. Zu langweillig? Dann rein in die nächste "Schokoladenwelt". Spielfreunde aufgepasst, denn hier gibt es allerlei Schokospiele von einer riesigen Schokoeisenbahn, bis hin zum Schokoquiz. Der Hauptpreis? Natürlich Schokolade made on Phillip Island - was sonst?
400 Kilogramm Schokolade fließen alle drei Minuten
An der nächsten Station erstaunt ein riesiges Schokoladen-Mosaik die Gäste, das Australiens Ikone - Dame Edna - sehr, sehr gleicht. Bei näheren Betrachten können die einzelnen Pralinen erkannt werden. "12.000 echte Schoko-Pralinen in 36 verschiedenen Schokoladentypen kleben hier an der Wand,“ erzählt Dave. Dave ist gerade damit beschäftigt dieses „Masterpiece“ zu putzen. Er lebt seit einigen Jahren auf Phillip Island und arbeitet passenderweise als bekennender Schoko-Fan in der Schokoladenfabrik. Einmal im Monat ist er, laut seiner Aussage, ganze drei Tage damit beschäftigt, jede einzelne von den Pralinen mit Wasser und Tuch zu säubern.
Wer jetzt denkt, mehr Schokolade geht nicht, der sollte den Knopf des Schokoladen-Brunnes drücken. Hier laufen alle drei Minuten 400 Kilogramm pure Schokolade in einem riesigen Schokoladenfall hinunter. Einzigartig!
Write your name with the "Choc-o-Bot"
Zum Abschluss erstaunt der völlig verglaste Raum, in dem die fleißigen Schokoladenhersteller in Action beobachtet werden können. Das ist jedoch noch nicht alles. Denn: Hier steht ein Automat, in dem selbst Schoklade in allen Variationen, von Milch- über Zartbitter bis hin zu weißer Schokolade hergestellt werden kann. Ein weiteres Highlight ist der „Choc-o-Bot“, eine Maschine, die den eigenen Namen in Schokolade verewigt. Das begeistert sicherlich nicht nur die Kleinen.
Nach soviel Schokolade gibt’s am Ausgang auch noch eine "Goodie Bag" mit originaler "Panny’s Chocolate“ in die Hand. Wer jetzt immer noch nicht genug bekommen hat, kann zu einem Preis von 5 bis 7 Dollar Pralinen und Schokolade aus der hauseigenen Herstellung kaufen. Vielleicht noch ein Schokoladenfondue ausprobieren? Dann rein in das Schokoladecafé.
Übrigens, wer vom ganzen Naschen ein schlechtes Gewissen bekommen hat: Regelmäßige Schokoesser wiegen im Durschnitt weniger, haben einen niedrigeren BMI (body-mass-index) und eine schlankere Taille als andere – natürlich nur, wenn sie sich insgesamt gesund ernähren. Das zeigt eine Studie, die in "Nutrition Research“ erschienen ist.
Alle Informationen über "Panny's Amazing World of Chocolate", sowie Eintrittspreise und Programm gibt es auf der Website der Chocolate Factory.
Was Sie sonst noch alles auf Phillip Island unternehmen können, lesen Sie in unserem Artikel "Ein perfekter Tag auf Phillip Island"
Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
|