| Einmal richtig in die Luft gehen: Mit dem Helikopter über Phillip Island |
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| Geschrieben von: Alina Sonnenschein |
| Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 09:42 Uhr |
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Die DiM-Praktikantin Alina Sonnenschein hat sich festgeschnallt, ihre Flugangst überwunden und das Helikopterfliegen für Deutsche in Melbourne auf Phillip Island ausprobiert. Lesen Sie, was Sie erlebt hat ... "Erstes Mal im Heli? Ich auch ..."
Die fünfminütige Aufwärmzeit, die der "Heli" zum Starten benötigt, nutzt Steve für eine kurze Einweisung: Infos über das Verhalten während des Fluges bis hin zu technischen Details des Helikopters, wobei ich ehrlich gesagt an letzteren weniger interessiert bin. Ich will Phillip Island, die Insel der Pinguine und Koalas, von oben sehen. Dann werden wir gebeten, uns anzuschnallen und dürfen - das meiner Meinung nach - sehr "coole" Headset aufsetzen. Natürlich muss das mit der Kamera für Freunde, Familie und Bekannte in Deutschland festgehalten werden. Wann sitzt man schon in einem echten Helikopter und das auch noch in Australien? Steve ist das schon gewohnt und hat gegen die Knipserei nichts einzuwenden. Breitwillig stellt er sich für uns sogar selbst in Pose. Für Mutige auch gerne senkrecht in die Höhe!
Kaum in der gewünschten Höhe, läßt Steve den Hubschrauber langsam auf der Stelle fliegen und uns liegen sozusagen alle Himmelsrichtungen zu Füßen. Es ist fast so, als würden wir auf unserer eigenen Wolke schweben. Doch dann geht´s weiter in wahrhaftiger Windeseile. 350 Meter über dem Erdboden bekomme ich nicht nur einen Geschwindigkeitsrausch, sondern auch ein Gefühl von Freiheit und lerne verzückt Phillip Island aus einer ganz anderen Perspektive kennen. "Probleme und Stress des Alltags einfach mal am Boden lassen."
Steve fliegt mit uns einmal quer über die Insel. Klar, Touristen wie wir hat er oft an Bord, meint er, aber auch einige "Locals", die ihr Zuhause zur Abwechslung von oben bestaunen wollen. Gerade sie sind besonders von den Flügen angetan und erstaunt von der Schönheit, welche die Insel betrachtet aus der Vogelperspektive ausstrahlt, erzählt er uns. Selbst Rennfahrerin Valentina Rossi hat sich hier schon die Ehre gegeben
Anschließend fliegen wir über die Brücke die Philip Island mit dem Festland verbindet. Hier macht Steve einige atemberaubende Drehungen. Keine Angst, dafür umso mehr Spaß haben wir vier im Helikopter. Steve wohnt jetzt schon seit zehn Jahren auf Philip Island und möchte die Insel nicht mehr missen. Kein Wunder bei ihrem wunderschönen Anblick von oben! Alle Informationen über das Helikopterfliegen auf Philip Island und Preise gibt auf der Website www.pih.com.au oder unter der Nummer: (03) 59567316 Was Sie sonst noch unternehmen können auf Phillip Island, lesen Sie in unserem Artikel "Ein perfekter Tag auf Phillip Island" Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |





Schon immer mal im Helikopter fliegen wollen? Auf Phillip Island kein Problem. Denn: Pilot Steve macht es mit seinen leuchtend roten Helikoptern möglich. Er garantiert Gästen einen atemberaubenden Blick aus der Vogelperspektive auf weiße Sandstrände und türkises, glitzerndes Meer, in dem sich Wale wohlfühlen. Sogar Berühmtheiten wie der Rennfahrer Valentino Rossi haben sich hier hinauf gewagt.
"Euer erster Heli-Flug? Meiner auch...“ , lacht Steve, Besitzer der Helikopterschule auf Phillip Island. Richard Klassens und Benjamin Rizo, meine beiden Flugbegleiter, und ich, schauen unseren Piloten verunsichert an. "Just a Joke“ beruhigt er uns gut gelaunt. Immerhin fliege er schon seit 20 Jahren und passiert sei noch nie etwas. "Dann alle mal einsteigen!“, ruft er. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und klettern voller Vorfreude in den Helikopter.
Jetzt geht es endlich los und ich gestehe: Ein bisschen mulmig ist mir schon zumute. Nicht gerade hilfreich: Steve warnt uns vor einem wackeligen Start. Doch die Angst verfliegt schnell, denn schon der Aufstieg des Helikopters in die Lüfte ist ein unbeschreibliches Gefühl. Auf unseren Wunsch geht es sogar wie in einem Fahrstuhl senkrecht in die Höhe. "Ready?“ fragt Steve. Na klar! Ab geht´s!
Für Steve ist das Helikopterfliegen ein Traumjob: "Probleme und Stress des Alltags kann ich beim Abheben einfach am Boden lassen." Der Unterschied zu einem normalen Flugzeug ist zum einen die geringere Höhe, in der man fliegt, und das damit verbundene bessere Blickfeld. Zum anderen das deutlich intensivere Fluggefühl, erklärt er.
Sogar Berühmtheiten wie der Rennfahrer Valentino Rossi gehörten schon zu Steves Fluggästen. Dieser war sehr angetan von der seit 1931 bestehenden Mottorad-Rennstrecke auf Philip Island, welche vom Helikopter gut betrachtet werden kann und nun unter uns liegt. Valentino Rossi betitelte sie als beste Race-Strecke, die er je gesehen hat. Über 110.000 Gäste waren im vergangenen Jahr auf der Insel als der Grandprix auf Philipp Island stattfand. Der diesjährige
Von der Rennstrecke geht es in Richtung Meer und ich erhasche einen Wal im Meer. "Stop - a whale!", rufe ich Steve zu, und er kehrt sofort um, lässt den Heli an Höhe verlieren. Ganz nah am Wasser fliegen wir nun die Strecke ab und suchen nach dem Wal. Leider ist dieser im wahrsten Sinne des Wortes abgetaucht. Steve erzählt uns, dass hier die Könige des Meeres oft gesehen werden können. Sogar einen Hai hat er schon das ein oder andere Mal erblickt. Nicht häufig, aber es kommt vor.