| Deutsche in Melbourne unterwegs – Brisbane und die Gold Coast |
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| Geschrieben von: Lea Borgmann |
| Freitag, den 08. Oktober 2010 um 00:00 Uhr |
Der Winter in Melbourne kann kalt sein. Manchmal kälter, als es sich ein Deutscher vorstellen kann. Regen und Wind waren 2010 an der Tagesordnung, und die Sonne bekam man nicht besonders häufig zu Gesicht. DiM-Praktikantin Lea Borgmann wollte diesem Winterwetter entfliehen und hat sich aufgemacht an die Gold Coast.
Auf einer dreitägigen Reise zwischen Brisbane und Byron Bay lässt sich einiges erleben: Whale Watching, ein Trip durch den Regenwald, paradiesische Strände und tropisches Klima. Lesen Sie hier, warum dieser Kurztrip eine gelungene Auszeit war und die Hamburgerin sich trotzdem wieder auf ihr kühles Melbourne gefreut hat. Sommer, Sonne, Strand und MeerDer Flug von Melbourne nach Brisbane dauert gerade einmal zwei Stunden und trotzdem hat der Kurzurlauber das Gefühl, in einem anderen Land angekommen zu sein. Um acht Uhr abends sind oft noch 18 bis 20 Grad. Rosa-weiße Kakadus krächzen laut in den Bäumen am Flughafen und begrüßen die Gäste. Die leicht schwüle, subtropische Luft fühlt sich nach Sommer an. Der erste Stop auf einem solchen Ausflug sollte Byron Bay sein, ein kleiner Ort südlich von Brisbane, der mit einem alten Leuchtturm und weißen, weich geschwungenen Stränden aufwartet. Unzählige Hotels und Backpacker Hostels laden zu einer warmen Sommernacht an diesem paradiesischem Ort ein. Eine gute Wahl für das kleine Budget ist das YHA Cape Byron mit geräumigen Zimmern und einem leuchtend blauen Swimmingpool. Wellness-Hotels wie das Byron at Byron oder das Amber Gardens Guesthouse, das etwas außerhalb, aber dafür mitten in einem Wald liegt, bieten das volle Entspannungsprogramm. Der Morgen in Byron Bay beginnt oft mit einem malerischen Sonnenaufgang in allen Rosa-, Rot- und Gelbtönen der Farbpalette. Wer den Australian Way of Life erleben will, stattet sich mit einem frischen Kaffee und einer Auswahl der original Byron Bay Cookies zum Frühstück aus. Gelegenheiten gibt es dafür genug: In Byron Bay reiht sich ein Cafe an das nächste und der ganze Ort dufted nach kräftigm Kaffee, selbstgemachten Focaccias und reichhaltigen, schokoladigen Muffins. Nach einem endlos langen Spaziergang am Strand zwischen schwarzen Felsen und exotischen Muscheln klingt der Tag in Byron aus: ein ausgedehntes Sonnenbad mit anschließender Shopping-Tour und danach ein gutes Essen im Earth `n` Sea, Fish Heads, Dish oder Thai@Byron. Wale im pazifischen Ozean
Der schaukelnde und ächzende Katamaran Spirit of the Gold Coast wirkt zunächst nicht besonders vertrauenserweckend. Er trotz der hohen pazifischen Dünung jedoch mit Leichtigkeit - und an der Bar des Bootes werden kostenlos Tabletten gegen Seekrankheit ausgegeben. Viele der Passagiere nehmen dieses Angebot in Anspruch und erleiden trotzdem eine eher unangenehme Fahrt. Einmal im Wal-Gebiet angekommen, verschwindet die Seekrankheit jedoch schlagartig. Gruppen von riesigen Buckelwalen ziehen langsam am Boot vorbei. Sie winken mit ihren mächten Schwanzflossen und stoßen schäumende Wasserfontänen aus. Und plötzlich sieht man aus den Augenwinkel etwas sehr Großes durch die Luft fliegen - ein Wal macht sich zum Sprung auf und fällt klatschend in die Wellen. Das volle Programm auf einem lohnenswerten Ausflug. Regenwald in den Tamborine Mountains
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Der Winter in Melbourne kann kalt sein. Manchmal kälter, als es sich ein Deutscher vorstellen kann. Regen und Wind waren 2010 an der Tagesordnung, und die Sonne bekam man nicht besonders häufig zu Gesicht. DiM-Praktikantin Lea Borgmann wollte diesem Winterwetter entfliehen und hat sich aufgemacht an die Gold Coast.

Mächtige Kreaturen ziehen von April bis November an der australischen Ostküste ihre Bahnen gen Norden in die warmen Gewässer: Buckelwale. Hunderte dieser imposanten Tiere sind oft von der Küste aus zu beobachten und versetzen die Besucher in Staunen. Wer zu dieser Zeit an der Gold Coast ist, sollte sich eine echte Whale Watching Tour nicht entgehen lassen. Pro Person müssen ungefähr 80 bis 100 australische Dollar aufgebracht werden, um die einmalige Chance zu bekommen, Wale aus nächster Nähe zu beobachten. Es gibt eine Vielzahl an Anbietern - die Preise unterscheiden sich jedoch kaum. Ein günstiger Anbieter mit einem ausreichend großem Boot für die beeindruckend hohen Wellen des Pazifiks ist 
Drei Tage Sommer in den Subtropen