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Es ist vollbracht! Jetzt kann auch Melbourne in einem Atemzug genannt
werden mit Städten wie Singapur, Shanghai, Kapstadt und Sydney.
Was
alle diese Städte gemeinsam haben? Eine deutsche Schule. Nach drei
Jahren heftigster Vorarbeit, viel Unterstützung seitens deutschen
Kirchen, deutscher Wirtschaft, deutschen Organisationen und deutschen
sowie australischen Behörden in Melbourne drücken jetzt 15 Jungs und
Mädchen in der „Deutsche Schule Melbourne – A German International
School“ (DSM) die Schulbank.
Grund genug für Elternschaft, Freunde, Kinder und deutsch-australische Prominenz sich in der Barkly Street in ...
... North Fitzroy zusammen zu finden und die Einweihung zu feiern.
In der Barkly Street in North Fitzroy hat die neue Schule, in der vorerst Prepis, Kinder der ersten und der zweiten Klasse unterrichtet werden, ihr Domizil gefunden. „Live and Learn Two Cultures“ so lautet der Slogan der Schule, in denen allen voran die Grundschullehrerin Armgard Hildenbrand gemeinsam mit ihren Kolleginnen Susanne Hildebrand, Georgia Homann und Carolin Coerper den Kleinen Rechnen, Lesen, Schreiben und was noch alles zum Schulalltag gehört beibringen.
Deutsche und englische Lieder zur Begrüßung
In Englisch als auch in Deutsch versteht sich, denn unterrichtet wird in beiden Sprachen, was den Vertretern und Vertreterinnen deutsch und australischer Organisationen, die die Eröffung besuchten, auch ganz klar vorgeführt wurde.
Ein Lied zur Begrüßung auf Englisch, eins auf Deutsch. Perfekt eingeübt und vorgesungen – und das mit minimaler Vorbereitung! Das Publikum zeigte sich beeindruckt. Ebenso die Prominenz, die Melbourne jüngster Schule, wohlwollende Worte gönnte. Allen voran der Deutsche Botschafter Martin Lutz aus Sydney und Steve Herbert, der als parlamentarischer Staatsekretär Victorias Ministerin for Education vertrat.
Die Sprache seines jeweiligen Gastlandes ein wenig zu können öffne viele Türen, teilte der deutsche Botschafter seine eigenen Erfahrungen mit dem zahlreich erschienen Gästen und unterstrich damit wie wichtig multilinguale und multikulturelle Erziehung in einer globalisierten Welt sei.
Steve Herbert wies darauf hin, dass zur Zeit des Goldrauschs Deutsch die nach Englisch am häufigsten gesprochene Sprache gewesen sei und die deutsche Community wichtiger Bestandteil der australischen Bevölkerung sei.
Beide begrüßten die Eröffung ebenso wie Florian Dehne, Vorsitzender des Gründungsvorstands der DSM. Er dankte dem anwesenden Generalkonsul Thomas Kessler, der Eltern- und Lehrerschaft, allen Freunden und tatkräftigen Unterstützern des Vereins, der Deutschen Schule in Sydney, die ebenfalls Vertreter gesandt hatte, sowie vor allem den deutschen Kirchen, vertreten durch Pastor Joachim von Mitzlaff von der Dreifaltigkeitskirche und Volker Ankenbrand von der St. Christophorus Gemeinde, ohne deren finanzielle Unterstützung das Projekt DSM nicht möglich gewesen wäre.
Dank an alle Mitarbeiter, Freunde, Unterstützer und Sponsoren
Dehne dankte ebenso derzeitigen und ehemaligen Vorstandsmitgliedern und allen Sponsoren, wie Gildemaster, die zur erfolgreichen Eröffnung der Schule beigetragen hätten.
Und nachdem mit ein paar kräftigen Spatenstichen eine Banksia gepflanzt und symbolisch den Wachstumsbeginn der Schule markiert hatte, waren sie wieder an der Reihe: die ersten Schüler und Schülerinnen, die brav und sehr gesittet ihr Schäufelchen Erde auf die Wurzeln häuften.
Auf das sie gedeihen: die „Deutsche Schule Melbourne – A German International School“, ihre Schüler und Schülerinnen und die kleine Banksia!
Weitere Artikel:
Bilder und Videos von der Eröffnungszeremonie der Deutschen Schule Melbourne.
Profil von DSM-Lehrerin Armgard Hildenbrand.
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