| Tasmanien: Die Schönheit der Insel per Rad entdecken |
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| Geschrieben von: Stefan Schlitt | |||
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Auf der Suche nach einer alternativen Möglichkeit, die Insel zu bereisen, ist der "Deutsche in Melbourne" Leser Stefan Schlitt als Helfer eines deutschen Radreiseunternehmers bei einer organisierten Fahrradreise mitgefahren. Lesen Sie hier, welche Informationen er nach seiner Rückkehr nach Melbourne im Gepäck hatte. Gut geführt die schönsten Ecken entdecken"Ich bin wie eine alte Dampflok. Gebt mir nur ein wenig Zeit, dann komm ich überall rauf", betont die Rentnerin aus Deutschland. Zusammen mit ihrem Ehemann, zwei Australierinnen, einem Schweizer, drei Japanern und weiteren drei Deutschen schwingt sie sich am ersten Reisetag aufs Rad. Obwohl der Reiseleiter in Bezug auf die Selbsteinschätzungen seiner Gäste schon viele Ungereimtheiten erlebt hat, muss er sich Manfred Kemperer prinzipiell auf sie verlassen können. "Es gibt aber natürlich auch Tricks und Kniffe, um alle Gäste sicher ins Hotel zu bringen", erzählt er schmunzelnd. Der Deutsche lebt seit gut acht Jahren auf Tasmanien und bietet dort sowohl geführte Gruppenreisen als auch Individualreisen mit hochwertigen Leihrädern oder dem eigenen Rad an. Dabei fungiert er gleichzeitig als Reiseveranstalter wie auch als Reiseleiter. "Durch die Gruppenreisen, bei denen ich mitfahre, kenne ich die Straßen und die schönsten Ecken hier wahrscheinlich besser als mancher "Local"", ist er sich sicher. Neben einigen kürzeren Trips umrundet er in Namen seines Unternehmens Green Island Tours pro Sommer mindestens dreimal die gesamte Insel. Im Gegensatz zu den ersten Touren, als sich Manfred Kempeneer noch selber auf den Sattel setzte, ist er dabei mittlerweile ans Steuer seines Busses gewechselt. Zwar ist die Größe seiner Gruppen mit maximal zwölf Teilnehmern überschaubar. Doch um bestens auf alle individuellen Wünsche eingehen zu können, braucht es Zeit und den Bus, sodass das Selbststrampeln auf der Strecke blieb.Jederzeit ein Platz im Bus für ErschöpfteDenn ohne Bus plus Hänger wären die Gruppenreisen so, wie sie Green Island Tours anbietet, gar nicht möglich. Die Gäste können nämlich jederzeit das Fahrrad in den Hänger heben lassen und einen Sitzplatz im Bus einnehmen. "Die Distanzen pro Tag liegen zwischen 40 und 80 Kilometern, aber dank des Begleitfahrzeugs kann jeder jederzeit selbst über sein Tagespensum bestimmen. Das ist einmalig", betont der gebürtige Hamburger stolz. Im Bauch des großen, geschlossenen Kastenhängers werden dabei nicht nur die Fahrräder bequem und schnell verstaut. Auch das Gepäck der Gäste, Proviant, Werkzeug und der Rest der notwendigen Ausrüstung reisen darin sicher zum nächsten Tagesziel. Dort wichtig sind vor allem "eine Dusche, ein gutes Abendessen und ein bequemes Bett", glaubt der 77-jährige "Oldie" dieser Tour. Er hat schon einige Reisen (Radreisen?) hinter sich gebracht und bezeichnet sich in Bezug auf die Unterkunft als "nicht besonders anspruchsvoll". Aber die Ansprüche der Gäste unterscheiden sich natürlich. Um das bereits bei der Reiseplanung beachten zu können, haben die Radtouristen die Möglichkeit, verschiedene Unterkunftskategorien zu buchen. Diejenigen, die einen sehr hohen Komfort in punkto Übernachtung und Service suchen, sind am besten in der "Exclusiv“-Kategorie aufgehoben. Einfachste Unterkünfte bietet die Kategorie "Hostel“, dazwischen liegen "Komfort" und "Economy". Der Gesamtpreis der Reise richtet sich dann nach der gewählten Kategorie. Obwohl das Angebot verschiedener Unterkünfte im Vorfeld mehr Zeit erfordert, hat sich die Mehrarbeit "im Laufe der Jahre bewährt und sehr positiv auf die Resonanz der Gäste ausgewirkt". Bei der Wahl der verschiedenen Unterkünfte setzt Manfred Kempeneer auf seine langjährige Recherche und Erfahrung.Die Highlights der Insel und gutes Essen genießenBeides hilft auch, um das kulinarische Wohl der Radtouristen sicherzustellen. Zum Service während der Tour zählt zum einen das tägliche Frühstück als Grundlage für die sportliche Fortbewegungsart. Zum anderen gehört zur Reise zumindest an Radtagen ein Lunch, der gewährleistet, dass auch nachmittags noch genügend Energie für den einen oder anderen Kilometer auf tasmanischen Straßen vorhanden ist. Obwohl die Fahrt darauf weitgehend ruhig und sicher ist, da die wenigen Autos viel Rücksicht auf strampelnde Reisende nehmen, wird viel Energie benötigt. Denn Tasmanien ist sehr hügelig. Um sich davon zu erholen, gehören zu einer Tour neben "Radtagen" auch ausreichend "Pausentage" und ein umfangreiches
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