| Kids und Eltern starten durch: Get Active in Melbourne! (Part 2) |
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| Geschrieben von: Meike Fruechtl | |||
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Gerade Eltern mit kleineren Kinder unternehmen gerne regelmäßig etwas mit ihren Sprösslingen. Melbourne bietet dafür eine ähnliche Brandbreite wie Deutschland vom Kinderturnen bis zum Musikkurs. Ganz nebenbei wächst das soziale Netzwerk und Melbourne wird noch ein bisschen mehr zum neuen Zuhause... Spielerisch neue Kontakte knüpfenInformationen zu deutschen Spielgruppen im Großraum Melbourne findet man im Forum von "Deutsche in Melbourne" in der Rubrik „Kinder“. Wer gerne mit anderen deutschen Auswanderern oder Expatriates Erfahrungen austauschen möchte, findet hier Anschluss. Für viele Deutsche, die länger im Ausland sind, ist der Umgang ihrer Kinder mit der deutschen Sprache ein wichtiges Argument für eine deutsche Spielgruppe. Lesen Sie dazu auch: Bilinguale Kinder in Melbourne: Spielen mal ganz in Deutsch Teil 1 und Teil 2 von Katrin Aumann. Auch für die Eltern kann ein Erfahrungsaustausch in der Muttersprache und im eigenen Kulturkreis gerade in der Anfangszeit eine Erleichterung sein. Oft fühlt man sich doch etwas besser verstanden, wenn man sich mit Deutschen austauscht, die in einer ähnlichen Situation sind (oder waren) und erhält dabei wichtige Tipps. Meet the Aussies!
Die meisten sind Community Playgroups und treffen sich in Community Centres, also in öffentlichen Einrichtungen vergleichbar mit deutschen Gemeindezentren, die oft wunderbar ausgestattet sind mit Spielzeug, Küche und (Kinder-)Toiletten. Diese Spielgruppen sind allerdings keine PEKiP Gruppen, es gibt also kein Programm, sondern man trifft sich, um die Kinder zusammen spielen zu lassen und sich auszutauschen. Viele Playgroups wurden als “Mothers Groups“ kurz nach der Geburt der Kinder gegründet, und die meisten Teilnehmer leben im gleichen Stadteil. Wer also gerne australische Familien mit Kindern in der Nähe kenne lernen möchte, hat hier gute Chancen. Passende Spielgruppen kann man über die Suchfunktion auf der Website von Playgroup Victoria finden - oder dort anrufen und um Hilfe bei der Suche bitten. PEKiP in MelbourneWer speziell eine PEKiP-Gruppe sucht, wird bei in der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitsgemeinde im CBD fündig. Wöchentlich treffen sich hier Eltern mit drei Monate bis ein Jahr alten Babys. Für genauere Informationen zu Treffpunkt und Zeiten kontaktieren Sie am besten die Gemeindepädagogin Andrea Kämper oder schauen Sie auf die Website der Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitsgemeinde. Die Nadel im Heuhaufen finden
Am besten fragt man natürlich Freunde und Bekannte nach Empfehlungen, aber wenn man neu ist, hat man oft noch nicht so viele Kontakte. Ein guter Startpunkt sind dann Websites rund ums Thema Kind sowie die kostenlosen Zeitschriften “Melbourne’s Child“ und “Mothers Matters“, die beispielsweise bei den Councils, in Buchläden und in Kindergeschäften ausliegen. Neben Veranstaltungskalendern finden sich in den Zeitschriften Inserate von verschiedensten Kursanbietern; die Websites bieten Übersichten zu Kursen, die nach Altersklassen und Location sortierbar sind. Ressourcen geschickt nutzenEs lohnt sich also, auf den folgenden Seiten ein bisschen zu stöbern. Man findet übrigens neben den Kursinfos jede Menge weiterer hilfreicher Anregungen und Informationen rund ums Kind: Ein Hinweis noch zum Thema Kursbesuch: Es empfiehlt sich, vor der Buchung nach Absprache mit dem Anbieter eine Probestunde zu besuchen, um zu testen, ob man das Konzept mag. Beispiel Musikkurs: Wenn der Musiklehrer sich als Clown entpupptEs kann bisweilen schwierig sein, einen Musikkurs in einer Fremdsprache zu besuchen, weil man sich vielleicht in der Sprache noch nicht so sicher fühlt. Darüber hinaus können auch kulturelle Unterschiede darüber entscheiden, ob einem ein Kurs gefällt oder nicht. Man ist selbst mit ganz anderen Kinderliedern aufgewachsen und kennt vielleicht nur wenige oder gar keine englischen Nursery Rhymes und Songs – das ist schon mal die erste Hürde. Während die australischen Eltern lauthals mitsingen, sitzt man selbst die ersten Male meist nur stumm oder zögerlich mitsummend dabei. Darauf gefasst zu sein, ist aber schon die halbe Miete. Und Kinderlieder sind ja nicht sooo schwer zu behalten - zur Not schaut man den Text in einem Kinderbuch aus der Bücherei nach oder schafft sich selbst so einen Klassiker an. Eine weitere Schwierigkeit kann sein, dass man aufgrund eines in Deutschland besuchten Kurses gewisse Erwartungen hat, die dann enttäuscht werden. Und das nicht, weil die Kurse hier generell schlechter sind, sondern weil man ein bestimmtes Konzept im Sinn hatte. Wer einen Gitarre spielenden Musiklehrer gewohnt ist, der die Kinder mit Holzinstrumenten zum Mitmachen anspornt und dann den Kids auch noch Tänze beibringt, kann schon ein wenig enttäuscht sein, wenn der Musiklehrer hier sich als Clown entpuppt und nur CDs abspielt. Das „A und O“ bei der Kursauswahl ist also, sich genau zu erkundigen, was geboten wird! Australischer Badespaß für Groß und Klein
Ein Beispiel für eine große Schwimmschule ist das Melbourne Sports and Aquatic Centre (MSAC) in Albert Park. Dort lernen Groß und Klein spielerisch die sichere Bewegung im Wasser. Wer Lust hat, sich außerhalb von Schwimmkursen im Wasser auszutoben, ist dort auch am richtigen Ort. Für die Kleinen gibt es einen Wasserspielplatz mit Wippe und Wackeltieren, für die Größeren sind das Wellenbad und die große Wasserrutsche da. In den Schulferien bietet das MSAC spezielle Programme für Kinder an und im Sommer gibt es sogenannte "Splash-Outs", bei denen sich das Schwimmbad in einen Wasserspielplatz mit Hüpfburg und Co. verwandelt. Aber Achtung: Das MSAC bietet kein Freibad-Erlebnis, wie man es aus Deutschland gewohnt ist, denn es gibt im Verhältnis zur Größe der Pools wenig Liege- und Spielfläche im Außenbereich. Man sollte außerdem bedenken, dass das Bad besonders an Wochenenden und in den Schulferien sehr voll werden kann. Wer sich eher nach einem Tag im Freibad mit Planschen und Relaxen auf der Wiese sehnt, sollte sich ein kleineres Schwimmbad aussuchen, beispielsweise die Pools in Prahran oder in North Melbourne. Dort gibt es in einem eingezäunten Kinderbereich ein einfaches, flaches Kinderbecken, eine ausreichend große Liegefläche und einen kleinen Spielplatz (für Kinder bis ca. sechs Jahre geeignet). Wo der nächste Pool in Ihrem Stadteil ist, erfahren Sie auf der Website Ihres Councils. Alternativ klicken Sie sich durch die unten aufgeführten Links, die auch eine Übersicht der Swimming Pools in Victoria (ja, sogar in Australien) umfasst. Infos zum Thema Schwimmen im Überblick:
Hinein ins Vergnügen!So, und nun sind Sie dran! Packen Sie die Badehosen ein, surfen Sie durchs Internet, begeben Sie sich auf Kurssuche und/oder werden Sie Mitglied in einer Spielgruppe... Es gibt viele Möglichkeiten und es liegt an Ihnen, diese aktiv zu nutzen. Langeweile und Heimweh waren gestern – gestalten Sie den Familienalltag bunt und abwechslungsreich! Weitere Anregungen finden Sie im ersten Teil der Serie mit Tipps für Familien zur ersten Orientierung, zu Büchereien, Toy Libraries, Parks und Spielplätzen: Kids und Eltern starten durch: Get Active in Melbourne! (Part 1) Im dritten Teil der Serie Kids und Eltern starten durch: Get Active in Melbourne! (Part 3) erfahren Sie, wo kleine und große Tierfreunde in Melbourne und Umgebung auf ihre Kosten kommen.
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